Die Schalmeienkapelle Grossolbersdorf e.V. stellt sich vor:
Die Großolbersdorfer Schalmeien -Tradition reicht 80 Jahre zurück. Erstmalig wurde dieser Klangkörper 1925 in der Ortschronik erwähnt. Ende der 1960er Jahre wurde sie durch eine Arbeitsgemeinschaft der Polytechnischen Oberschule Großolbersdorf wiederbelebt. Joomla gallery by joomlashine.com GrossO image1.jpg http://www.de-schallis.de/testphase/images/GFX/grosso/image1.jpg image2.jpg http://www.de-schallis.de/testphase/images/GFX/grosso/image2.jpg image3.jpg http://www.de-schallis.de/testphase/images/GFX/grosso/image3.jpg image4.jpg http://www.de-schallis.de/testphase/images/GFX/grosso/image4.jpg image5.jpg http://www.de-schallis.de/testphase/images/GFX/grosso/image5.jpg image6.jpg http://www.de-schallis.de/testphase/images/GFX/grosso/image6.jpg Aber richtig los ging es 1982, als aus der Zusammenarbeit von Gemeinde und Schule, mit Unterstützung der Schalmeienkapelle Schlachthof Plauen in Großolbersdorf eine neue Schalmeiengruppe gebildet wurde.
Der damalige Bürgermeister (Hans Hühn) legte damit den Grundstein für die heute noch bestehende und als „De Schal(l)is aus´n Arzgebirg“ bekannte Schalmeienkapelle. Von Anfang an dabei: Der heutige Chef der Kapelle, Jens Martin, damals 16 Jahre, Lehrling im DKK und durch einen Übungsleiterlehrgang für die neue Aufgabe fitgemacht. Zu dritt teilten sich damals junge Leute in die Aufgabe der Leitung der Kapelle. Ein großes Plus zur Realisierung derartiger Aufgaben war, dass es speziell in diesem Fall eine Woche Freistellung von der Arbeit gab, um mit den interessierten Schülern der Ewald-Mende-Oberschule Großolbersdorf innerhalb dieser einen Woche eine spielfähige Truppe und damit auch eine funktionierende Arbeitsgemeinschaft mehr zu verzeichnen hatte. Seit 1982 hat Martin - nur durch die Armeedienstzeit unterbrochen - bei den Schal(l)is das Sagen. Nach der Wende sah es zunächst etwas flau aus - plötzlich brauchte niemand mehr eine Schalmeienkapelle, die sich vor allem auf Arbeiterkampflieder im Marsch-Rhythmus verstand. Aber dann kamen einige der alten Mitstreiter und verhehlten nicht, dass es eigentlich Spaß gemacht habe, gemeinsam zu musizieren. Das Ergebnis: Im Jahre 1991 gründeten 19 Vereinsmitglieder den Großolbersdorfer Schalmeienkapelle e.V. - und seit 1994 geht es unentwegt aufwärts.
Man löste sich von der Marschmusik, kreierte einen neuen Musikstil mit modernen Titeln und Ohrwürmern. Heute zählt der Verein 44 Mitglieder. De Schal(l)is, eine dufte Truppe, munter gemischt aus Jung und Alt, aus Mann und Frau. Der Älteste ist 56, die Jüngste 11 Jahre alt. Zu 60 bis 70 Veranstaltungen spielen die Schal(l)is jährlich auf und bringen immer Schwung und Stimmung in die Bude. Unsere Höhepunkte der letzten Jahre waren die Teilnahme an Musikfestivals in Griechenland (1996) und Spanien (1991, 1992, 1997, 2002, 2010) sowie die nunmehr 14 malige Teilnahme am Tag der Sachsen .
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